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Was ist Self Publishing?

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Bildquelle: © (1281642) Pexels – pixabay.com

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Self Publishing liegt derzeit in der Musikszene voll im Trend. Es handelt sich dabei um nichts anderes als die Selbstvermarktung und daran gekoppelt den eigenen Vertrieb von Musik. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die eigenen Werke an den Mann zu bringen.

Arten der Selbstvermarktung

Die Optionen in der heutigen Zeit fallen umfangreich aus, wobei das Internet eine große Hilfe darstellt. Jedoch sollte die Region, in der man lebt, nicht außer Acht gelassen werden. Um einen möglichst großen Erfolg zu haben, sollte immer ein Schritt nach dem anderen getan werden. Je mehr man sich und seine Leistungen überschätzt, desto schwieriger gestaltet sich die Vermarktung. Außerdem ist eine Recherche notwendig, um sich zumindest ein Grundwissen der richtigen Vorgehensweise anzueignen.

Zur Auswahl bei der Selbstvermarktung von Musik stehen der Verkauf in Geschäften, Auftritte und der Verkauf im Internet. Es bietet sich bei der Suche nach der passenden Variante an, zu überlegen, wie die Kunden denken könnten.

Bekanntheit steigern

Früher wurde mehr Wert auf Auftritte gelegt, bei denen sich Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn ein Bild machen konnten. Kamen diese gut an, waren Konzerte mit einem größeren Einzugsgebiet ebenso denkbar. Die Teilnahme an Wettbewerben und ähnlichen Veranstaltungen führte teilweise dazu, dass die Musiker von einem Talentsucher entdeckt wurden. Zudem kontaktierten fast alle Musiker selbst Plattenlabel und hofften auf einen Vertrag, was alles andere als einfach war.

Heute erfolgt der Schritt, entdeckt und bekannt zu werden, überwiegend im Internet. So schafft es Talent ebenso zu überzeugen wie Originalität und geschicktes Online-Marketing. Die Suche von neuen Talenten lässt sich nicht mehr berechnen, da sich nur schwer einschätzen lässt, was beim Publikum gut ankommt. Es hilft, Trends im Auge zu behalten und immer am Ball zu bleiben.

Selbsteinschätzung

Um sich selbst ein Bild machen zu können, wie der eigene Stil, der Sound und die Lyrics bei den Zuhörern ankommen, lohnt es sich, auf das Internet zurück zu greifen. Dazu kann ein selbst gedrehtes Video auf bekannte Portale wie zum Beispiel YouTube eingestellt werden. Ebenso ein Klassiker ist mittlerweile Facebook oder die Kombination der sozialen Netzwerke, um Interesse zu wecken und Feedback zu erhalten.

Je mehr Klicks und Likes ein Video aufweist, desto höher sind die Chancen, den Sprung zu schaffen und mit den eigenen Werken Geld zu verdienen. Dieser Schritt ist grundsätzlich bei den ersten Stücken zu empfehlen. Er hat gleichzeitig den Vorteil, dass man sich einen Namen macht und an Bekanntheit gewinnt. Singles und Alben werden in der Regel nur von Künstlern gekauft oder heruntergeladen, die nicht mehr fremd sind.

Alternativ oder in Ergänzung dazu kann man Songs und Hörproben auf der Webseite einstellen oder zum kostenlosen Download anbieten.

Self Publishing: Musik online zum Verkauf anbieten

Sowohl die Werbung als auch der Verkauf der eigenen Werke ist mit Ausgaben verbunden. Durch das Internet lassen sich diese kontrollieren und eindämmen. Dabei ist es längst bekannt, dass die Ausgaben weiter zurückgehen, wenn möglichst viel selbst gemacht wird. Um die Stücke als Singles oder später als Album selbst zum Verkauf anbieten zu können, sollten die Aufnahmen in einer entsprechend klaren und hohen Tonqualität vorliegen.

Die Vermarktung lässt sich auf Seiten wie Spotify, Amazon oder Deezer selbst in die Hand nehmen oder man arbeitet mit einem digitalen Musikvertrieb wie www.feiyr.com zusammen, der die Vermarktung auf den Portalen übernimmt. Je nach Anbieter fallen Kosten nur in Form von Verkaufsprovision an, teilweise ebenso durch das Einstellen des Angebots. Bevor die eigene Musik wahllos online zum Verkauf angeboten wird, sollten die Leistungen betrachtet werden. So beschränken sich die Angebote nicht immer auf die eigene Seite, sondern konzentrieren sich vereinzelt auf einen umfassenden Verkauf. Dabei wird die Musik auf mehreren Seiten zum Download angeboten.

Wer eine benutzerfreundliche Schnittstelle für den digitalen Musikvertrieb nutzt, muss nicht bei jeder Plattform eigenhändig die Lieder und Daten hochladen.

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